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Thrombozyten

Die Thrombozyten kümmern sich um das Gerinnen im Blut. Wenn eine Blutgefässwand beschädigt wird, bleiben die Blutplättchen an der beschädigten Stelle haften. Die Blutplättchen können auch zusammenkleben (Aggregat). Am Ende bildet sich ein Gerinnsel, das eine Reparatur der Gefäßwand ermöglicht. Ein Überschuss an Thrombozyten verursacht Thrombosen und spielt eine Rolle bei Herz- und Hirninfarkten. Zu wenig Thrombozyten erhöhen das Risiko von Blutungen.

Erhöhter Wert

Ein zu hoher Thrombozytenwert wird als Thrombozytose bezeichnet. Thrombozytose hat charakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen, allgemeine Schwäche, Schwindel, Durchblutungsstörungen, Erkältung und Kribbeln an Händen und Füßen usw. Sie kann Thrombosen verursachen und somit eine Rolle bei Herz- und Hirninfarkt spielen.
Mögliche Ursachen für eine Thrombozytose sind Infektionskrankheiten, rheumatoide Arthritis, Asplenie (dysfunktionelle Milz), Komplikationen nach der Operation, verschiedene Krebsarten wie Leukämie, Myelofibrose, Eisenmangel (Anämie), Sarkoidose.

Niedriger Wert

Ursachen für einen Mangel an Blutplättchen sind eine gestörte Produktion im Knochenmark oder ein verstärkter Abbau der Blutplättchen. Zu wenige Blutplättchen erhöhen das Risiko von Blutungen und Gerinnungsproblemen. Dies kann verschiedene Symptome wie Blutungen unter der Haut, Nasenbluten oder schwere Perioden verursachen.