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Neutrophile

Ist ein Neurotransmitter und auch Stresshormon. Betrifft u.a. die Wachsamkeit, Träumen, Lernen und die Stimmung. Zu viel kann zu Ängsten, Stress und Hyperaktivität führen. Zu wenig kann zu Depressionen, Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und mangelnder Motivation führen.

Erhöhter Wert

Ein Überschuss an weißen Blutkörperchen wird als Leukozytose bezeichnet. Leukozytose weist auf eine Infektion hin und ist häufig. Wenn es mehr stäbchenkeimhaltige Neutrophile als segmentale gibt, spricht man von Linksverschiebung, was auf eine akute Infektion hinweist. Bestimmte Krebsarten wie Leukämie haben ebenfalls Leukozytose.

Niedriger Wert

Niedrige Neutrophilenzahlen werden als Neutropenie bezeichnet. Neutropenie kann durch eine verringerte Produktion oder einen erhöhten Abbau von Neutrophilen verursacht werden. Bei der Neutropenie ist es für den Körper schwieriger, gegen Krankheitserreger zu kämpfen, und es ist wahrscheinlicher, dass Infektionen auftreten. Morbus Crohn, rheumatoide Arthritis und systemischer Lupus erythematodes führen zu einem erhöhten Abbau von neutrophilen Granulozyten und damit zu Neutropenie.