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hsCRP

(Hochempfindliches C-reaktives Protein) ist ein Plasmaprotein, das in der Leber produziert und einige Stunden nach der Entzündung im Blutkreislauf verteilt wird. Es gehört zu den so genannten Akutphasenproteinen, mit denen geringgradige Entzündungsreaktionen nachgewiesen werden können. Erhöhte Werte finden sich u.a. nach einem Herzinfarkt, während einer Infektion, bei Autoimmunerkrankungen und nach chirurgischen Eingriffen. Der CRP-Spiegel kann als Reaktion auf eine Entzündung plötzlich um das Tausendfache ansteigen und ist daher besonders nützlich für die Überwachung der Krankheitsaktivität. Das Ansprechen auf die Therapie kann auch durch Überwachung der Erholung der CRP-Werte gemessen werden. CRP-Werte sind oft am höchsten        (> 100 mg/L) bei bakteriellen Infektionen, Pankreatitis, Appendizitis, Trauma, Krebs und Rheuma. Mäßig erhöhte CRP-Werte (< 100 mg/L) sind bei Virusinfektionen, Tuberkulose und chronische Entzündungen als Indikator besser geeignet.

Erhöhter Wert

Hohe hsCRP-Werte finden sich unter anderem nach einem Herzinfarkt, während einer Infektion, bei Autoimmunerkrankungen und nach einer Operation. Sie weisen auf das Vorhandensein einer Entzündung hin, beispielsweise aufgrund einer Infektion oder einer chronisch entzündlichen Erkrankung wie rheumatoider Arthritis oder Lupus. Ein hoher hsCRP-Spiegel im Blut ist mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte verbunden. Ein CRP-Test zeigt jedoch nicht die Ursache der Entzündung an und kann bedeuten, dass die Entzündung durch etwas anderes als Herzprobleme verursacht wird.
Der CRP-Wert ist häufig am höchsten (> 100 mg / l) bei bakteriellen Infektionen, Pankreatitis, Blinddarmentzündung, Trauma, Krebs und Rheuma. Mäßig erhöhte CRP-Spiegel (<100 mg / l) sind konsistenter mit Virusinfektionen, Tuberkulose und chronischen Entzündungen.

Mögliche weiterführende Diagnostik:
-Gesundheits-Screening männlich / weiblich
-Homocystein
-Fettstoffwechsel
Oxidiertes LDL
-Inflammationsscreening
-Pre-Screening Ernährung