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DHEA (Dehydroepiandrosteron)

Ein Steroidhormon das den Gemütszustand, das Immunsystem, den Blutkreislauf, den Blutzucker, den Knochenstoffwechsel, die Sexualfunktion und die körperliche Kraft beeinflusst. Es schützt das Nervensystem und verbessert die kognitiven Funktionen und das Gedächtnis.

Interpretation der Untersuchungsergebnisse

Erhöhter Wert
Hohe DHEA-Werte können mit einem hohen Cortisolspiegel infolge von (chronischem) Stress oder Entzündungsreaktionen im Körper verbunden sein. Nebennieren- oder Hypothalamuserkrankungen, PCOS, erhöhte Prolaktinproduktion und Übergewicht können ebenfalls einen hohen DHEA-Spiegel verursachen. Es verursacht Beschwerden wie Müdigkeit, Fettleibigkeit, Hirsutismus (übermäßiges männliches Haarwachstum bei Frauen), Haarausfall, Akne, Unfruchtbarkeit, eine Verringerung der Brustgröße und Stimmungsschwankungen.

Niedriger Wert
Ein niedriger DHEA-Spiegel kann Müdigkeit oder beschleunigtes Altern erklären. Mögliche Ursachen für einen niedrigen DHEA-Wert sind chronischer Stress (erhöhter Cortisolwert), Burnout, eine fettarme Ernährung oder eine behinderte Umwandlung von Nährstoffen in Stress und Steroidhormone.

Zinvolle aanvullende diagnostiek

-Adrenale stressindex
-DHEAS
-Cholesterolscreening
-Oestrogeenmetabolieten